Erfahren Sie mit Holland America Line, warum Cartagena eine der ältesten Städte der westlichen Hemisphäre und ein wichtiger Teil der boomenden Tourismusindustrie Kolumbiens ist.
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Cartagena, oder Cartagena de Indias, wie es offiziell genannt wird, ist das Juwel in der kulturellen Krone Kolumbiens. An der Karibikküste gelegen, mit ihrer Festung aus der Zeit der Spanier und den sie schützenden Mauern.
Cartagena ist bekannt für seine Geschichte, Küche, Kultur und eine einzigartige südamerikanisch-karibische Atmosphäre und verbindet Altes mit Neuem und städtische Hektik mit sanfter Entspannung – alles in einer sinnlichen Atmosphäre, die der von Rio und Buenos Aires gleichkommt.
In der Altstadt von Cartagena ist ein Großteil der Architektur und des Charmes aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten geblieben, ebenso wie 11 Kilometer Befestigungsmauer. Diese weitläufigen Befestigungsanlagen wurden zum Schutz dieses wichtigen Hafens in Spaniens Imperium der Neuen Welt errichtet. Innerhalb der Mauern befinden sich die drei wichtigsten Stadtviertel der historischen Altstadt: Centro, wo sich die Kathedrale von Cartagena, der Regierungspalast und Villen der Wohlhabenden befinden, San Diego, eine bürgerliche Enklave, in der Kaufleute und Handwerker lebten, und Getsemaní, ein Vorstadtviertel, in dem Kunsthandwerker und Sklaven schufteten und lebten. Sehen Sie sich unbedingt die Festung Castillo San Felipe de Barajas im Osten an, die die Landenge von Cabrero schützt. Eine beliebte Aktivität ist es, bei Sonnenuntergang mit Familien und jungen Verliebten auf den Festungsmauern zu sitzen und bei einem erfrischenden Getränk gemeinsam die karibische Brise zu genießen
Cartagena ist zwar die fünftgrößte Stadt Kolumbiens, aber viele betrachten sie als die wichtigste Stadt, wenn es um das Thema Essen geht. Mit einer Mischung aus spanischen, afrikanischen und einheimischen Einflüssen ist die Küche Cartagenas ein kultureller Karneval für die Geschmackssinne. Besuchen Sie einen der Plätze der Stadt und Sie treffen auf Empanada-Verkäufer, die diese Speisen morgens, mittags und abends anbieten. Aber die Küche Cartagenas ist weit mehr als nur Straßenküche. Als Küstenstadt serviert Cartagena einige der besten Ceviche der westlichen Hemisphäre. Viele Restaurants hier haben ihre eigene Interpretation dieser lateinamerikanischen Lieblingsspeise, indem sie gekochte Garnelen anstelle von rohen verwenden. Und dann ist da noch der Kokosnussreis. Arroz con coco, wie man ihn nennt, ist eher ein Reis-Pilaw mit goldbrauner Farbe und Kokosnuss-Stücken. Oft mit Fisch und Kochbananen serviert, muss man es unbedingt probieren.
Das auf dem höchsten Punkt der Stadt gelegene Kloster La Popa bietet einen Panoramablick über die Gegend und ist vielleicht der meistbesuchte Ort in Cartagena. Das im frühen 17. Jahrhundert errichtete Kloster diente zeitweise als religiöse Zufluchtsstätte und aufgrund seiner strategischen Lage auch als militärischer Außenposten. Innerhalb seiner Mauern befinden sich eine Kapelle, die der Schutzheiligen der Stadt, der Virgen de la Candelaria, gewidmet ist, sowie ein Museum und ein Souvenirladen. Am besten gelangt man mit dem Taxi dorthin.
Gabriel García Márquez, ein bedeutender Vertreter der Literatur des 20. Jahrhunderts und eine Ikone der kolumbianischen Literatur, ließ sich in seinen Romanen des magischen Realismus stark von Cartagena inspirieren. Er liebte die Stadt so sehr, dass er hier ein Haus behielt, obwohl er in seinen prägendsten Jahren viel Zeit in Mexiko-Stadt verbrachte. Spaziergänge führen die Besucher zu Orten, die in Romanen wie Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Von der Liebe und anderen Dämonen und Der General in seinem Labyrinth vorkommen. Das von ihm in der Stadt unterhaltene Haus ist ebenfalls eine wichtige Station auf diesen Touren.
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