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Besichtigungsfahrt Gironde

An der Stelle, wo die Gironde im Südwesten Frankreichs in den Atlantik mündet, ist sie 80 Kilometer (50 Meilen) lang und 13 Kilometer (8 Meilen) breit. Das ist so groß, dass man meint, man wäre schon auf dem Meer. Die Mündung wird durch den Zusammenfluss der Dordogne und Garonne gebildet, die 2015 offiziell zum Meeresnaturpark erklärt wurde. Wenn Sie flussaufwärts reisen, erreichen Sie Bordeaux, die Stadt des UNESCO Weltkulturerbes, deren Flussufer und historischer Stadtkern hervorragend erneuert wurden. Auf der Fahrt dorthin kommen Sie an Médoc, einer der berühmtesten Weinregionen Frankreichs, vorbei. Jahrhundertelang durchkreuzten Iren und Briten als Weinbauern und Händler diese Gewässer und einige auch als Piraten.

Auf dem Weg können Sie auch antike Klippenbehausungen sehen und viele Inseln, auf denen es früher einmal Fischerdörfer gab, die mittlerweile aber von der Natur wieder zurückerobert wurden. Die Mündung der Gironde ist eines der wichtigsten Nist- und Durchzugsgebiete Europas für Fischreiher, Kormorane, Lachmöwen und andere Vögel. Man kann sie auf den Sandbänken, Kirchtürmen und Schlössern, aber auch in den Weingärten sehen, so weit das Auge reicht.

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