Die Seychellen, eine Gruppe von 115 Inseln im Indischen Ozean, etwa 1.600 Kilometer vor der Ostküste Afrikas, beeindrucken die Besucher mit ihrer unberührten Naturschönheit und ihren einheimischen Pflanzen und Tieren, wie der Echten Karettschildkröte und dem Seychellendajal. Auf der Insel Mahé herrscht in Victoria – der Hauptstadt des Landes und einer der kleinsten Hauptstädte der Welt – reges Treiben und sie beheimatet fast ein Drittel der Bevölkerung der Seychellen. Inmitten steiler, samtgrüner Berge gelegen, zu denen auch der 905 Meter (3.000 Fuß) hohe Morne Seychellois, der höchste Gipfel der Insel, gehört, ist die Stadt ein buntes Patchwork aus Blechdachgebäuden. Sie zeigt ein lebhaftes kreolisches Erbe, das in den Gesprächen der Einheimischen (Englisch ist die offizielle Sprache, aber Seycheller Kreol die Verkehrssprache) und dem Aroma der duftenden Gewürze, die vom Freiluftmarkt herüberwehen, deutlich wird. Abgesehen vom Markt sind die Hauptsehenswürdigkeiten Victorias der viktorianische Uhrenturm Little Ben von 1903, der nach dem Vorbild seines größeren Pendants in London gebaut wurde, und der Tempel Arul Mihu Navasakthi Vinayagar, der einzige Hindu-Tempel auf den Inseln. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich der beschauliche Nationale Botanische Garten der Seychellen, aber um die Insel Mahé wirklich schätzen zu wissen, muss man zum Strand gehen – und glücklicherweise stehen dafür mehr als 60 zur Auswahl.