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Besichtigungsfahrt Sankt-Lorenz-Golf

Ein Leuchtturm auf der kleinen St. Paul Island erinnert an vergangene Zeiten, wenn man auf dem Weg durch die Cabot Strait in den Sankt-Lorenz-Golf an diesem berüchtigten „Schiffsfriedhof des Golfs“ vorbeifährt. Der Golf ist so riesig, dass die Hälfte der zehn Provinzen Kanadas an ihn grenzt. Das ist vielleicht nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass es sich um das weltweit größte Mündungsgebiet handelt, das sein Wasser von den Großen Seen über eine Distanz von 1.200 Kilometern (750 Meilen) bezieht.

Vor nur 19.000 Jahren lag die Gegend unter einer kilometerdicken Eisschicht. Jedes kanadische Schulkind weiß, dass Jacques Cartier 1534 der erste bekannte Europäer war, der mit seinem Schiff in diese Gefilde vorstieß und auf die maritimen Algonkinvölker traf. Kurz hintereinander kamen die Franzosen, Portugiesen und Basken, begannen mit dem Walfang und verschifften unvorstellbare Mengen Kabeljau nach Europa. Die heutigen Besucher erkunden riesige Inseln, bunte Orte und Nationalparks im umgebenden Festland, außerdem tausende kleine Inseln, um die sich Wale tummeln.

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