Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts lebte Japan in Isolation, abgeschlossen vom Rest der Welt, und Yokohama war nur ein Fischerdorf. 1853 jedoch verlangte der amerikanische Marinekommandeur Matthew Perry, dass das Land sich dem ausländischen Handel öffne, und dies veränderte Yokohama für immer. Die Stadt wurde schnell zu einem internationalen Handelszentrum, und auch wenn sie heute oft im Schatten des nahe gelegenen Tokios steht, ist sie doch einer der lebendigsten und internationalsten Orte Japans. Mit ihren Mikrobrauereien und internationalen Restaurants hat Yokohama eine andere Atmosphäre als viele andere japanische Städte.
Von hier ist es nur eine kurze Reise ins friedliche Kamakura, Heimat von Daibutsu, Japans zweitgrößter bronzenen Buddhastatue, und zum bedeutenden Shinto-Schrein Tsurugaoka Hachimangu. Machen Sie sich an einem klaren Tag auf den Weg zum Hakone-Nationalpark und Sie werden mit einer Aussicht auf den majestätischen Fuji belohnt.
Tokio ist die größte Stadt weltweit und bietet einige der besten Geschäfte, Museen und Restaurants der Welt – sowohl große als auch kleine. Während die leuchtenden Neonreklamen und die Hektik des heutigen Tokyo vielleicht das sind, woran man bei der Stadt als erstes denkt, gibt es noch eine andere Seite. Tokios alte Gärten und Nachbarschaften mit ihren traditionellen Häusern in engen Gassen erzählen von einem zeitlosen Japan, das auch im 21. Jahrhundert noch existiert.