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Besichtigungsfahrt in der Kammon-Straße

Als Kammon-Straße wird ein schmaler Wasserkanal bezeichnet, der die zwei Hauptinseln Japans, Honshu und Kyushu, voneinander trennt. Der Kanal hat als Verbindung des Japanischen Meers mit der Seto-Inlandsee schon lange eine große Bedeutung für die Personen- und Frachtschifffahrt. Die beiden Hafenstädte Shimonoseki und Kitakyushu werden durch Personen- und Autofähren sowie Züge und Brücken miteinander verbunden. Das Gefecht zwischen der US-Marine und den japanischen Seestreitkräften, die der Shimonoseki-Kampagne vorausging, fand 1863 hier ihren Schauplatz und zwang Japan schließlich zur Öffnung für die westlichen Mächte. Die in dieser Schlacht eingesetzten Kanonen können heute in der Nähe des Hafens von Shimonoseki besichtigt werden. Zu den kulinarischen und regionaltypischen Spezialitäten, die in den hiesigen Restaurants angeboten werden, gehört auch fugu (Kugelfisch). Für Einkäufe steht die Sea Mall bereit. Es besteht auch eine Fährverbindung nach Busan in Südkorea und zur Insel Kyushu. Der Hafen in Kitakyushu (Moji Port) ist nicht nur historisch interessant, sondern auch attraktiv. Er ist schon seit Jahrhunderten das Tor nach Honshu und Kyushu und seit Ende des 19. Jahrhunderts auch ein bedeutender internationaler Handelsknotenpunkt. Obwohl wesentlich stärker von Industrie geprägt als Shimonoseki, stehen hier auch zahlreiche Gebäude im westlichen Stil, wie Mojiko Station aus dem Jahr 1914 im Stil der Neorenaissance. Auch andere Touristenattraktionen wie die künstlich geschaffene Promenade und die Kawachi Fuji Gardens sind sehenswert. Eine weitere Attraktion der Kammon-Straße ist das jährliche Feuerwerk – das größte Japans – mit mehr als 13.000 Raketen, die beiderseits der Meeresstraße abgefeuert werden. Das Spektakel zieht jedes Jahr im August über eine Million Besucher in seinen Bann.

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