Thailand hieß bis 1932 Siam und ist das einzige Land in Südostasien (und eines der wenigen weltweit), das nie von einem europäischen Land kolonisiert wurde. Die Hauptstadt Bangkok reflektiert diesen einzigartigen Status des Landes. Das Land hat die Moderne auf seine eigene Art und Weise aufgegriffen und ist Sitz einer beliebten Monarchie, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. In dieser Stadt findet sich neben buddhistischen Tempeln und goldenen Palästen der Trubel einer der großen Städte Asiens. Der Kontrast zwischen dem goldenen Licht des Sonnenaufgangs am Chao-Phraya-Fluss, der durch die Stadt fließt, und den Neonlichtern der Innenstadt kann berauschend sein. Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, an denen Sie morgens einen jahrhundertealten Stupa besichtigen, mittags in einem der besten mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurants der Welt speisen und dann die Geschäfte nach exklusiver Seidenkleidung durchstöbern können. Und überall auf Ihren Entdeckung werden Sie von der warmen Weise, auf die man Sie willkommen heißt, beeindruckt sein. „Das Land des Lächelns“ mag ein Klischee und ein touristischer Marketing-Slogan sein, aber es ist dennoch ein passender Beiname für Thailand.
Viele der wichtigsten historischen Gebiete des Landes befinden sich unweit von Bangkok. Ayutthaya, die ehemalige Thai-Hauptstadt, ist eine UNESCO-Weltkulturerbe und hat beeindruckende buddhistische Ruinen zu bieten. Chachoengsao ist ein Ort aus dem 16. Jahrhundert und bekannt für seine vielen Tempel, darunter Wat Saman Rattanaram mit der 22 Meter (72 Fuß) hohen Statue des Hindugottes Ganesha. Das in Pattaya an der Küste gelegene Elefantendorf Pattaya ist ein Reservat für asiatische Elefanten.
Ob Sie mit dem Boot, dem Bus oder einem Tuk-Tuk (einem motorisierten Dreirad-Taxi) unterwegs sind, um die Tempel, Paläste und Märkte Bangkoks zu erkunden, Sie sollten sich darauf gefasst machen, sich in diese Stadt, die irgendwie zugleich chaotisch und fesselnd ist, zu verlieben.