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Besichtigungsfahrt Polare Eiskappe

Von Mitte Mai bis Ende Juli scheint die Mitternachtssonne über die Polkappe und Spitzbergen, ein Archipel von der Größte West Virginias, der 800 Kilometer (500 Meilen) direkt nördlich von Norwegen im Nordpolarmeer liegt. Im norwegischen Sprachgebrauch trägt der Archipel den treffenden Namen „Svalbard“, was übersetzt „kalte Küste“ heißt. Doch unter dem mildernden Einfluss des Golfstroms schmilzt das Eis im Sommer und die Besucher können die schroffen Landschaften und die Tierwelt bestaunen, die an einem der am entferntesten gelegenen Plätzen der Erde vorkommen. Jedes Jahr ändert sich die Reiseroute ein bisschen, denn die Schiffe müssen den wandernden Eisschollen ausweichen, um durch freies Wasser sicher bis zum Rand der Polkappe zu fahren.

Viele Orte auf Spitzbergen stammen aus dem Englischen, z. B. geht Nelsonøya zurück auf Admiral Nelson, der als junger Oberfähnrich an diesen Ort kam und bestimmt die drei Millionen Vögel, die sich hier versammelt hatten, sowie die auf den Eisschollen ruhenden Eisbären, Seelöwen und Walrosse bewunderte. Nur 45 Kilometer (28 Meilen) Straße gibt es auf der Insel, die von Gletschern und zerklüfteten Berggipfeln beherrscht wird. An ihren Hängen kommt eine endemische Rentierart vor, die durch den Tundrasommer überlebt – die Zeit, in der die Natur mit ihren Wildblumen geradezu explodiert. Nach Jahrhunderten des Walfangs hat sich die Wirtschaft der Region schließlich auf den Bergbau verlagert (der bis heute betrieben wird). Glücklicherweise erholen sich die Bestände der Beluga-, Buckel-, Schwert- und Narwale.

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