Die Antwort der südlichen Hemisphäre auf Miami Beach – zumindest, wenn es um Art-decó-Architektur geht: Napier hat die perfekte Mischung aus natürlicher und von Menschenhand gestalteter Schönheit. Das historische Viertel, das größtenteils in den 1930ern erbaut wurde, nachdem es 1931 von einem schweren Erdbeben und darauf folgenden Bränden zerstört wurde, wurde 2007 zu einem UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Ein köstliches Extra ist die blühende Gastro- und Weinszene. Napier, umgeben von sanft geschwungenen Weinbergen des Weinanbaugebiets Hawke's Bay und umrahmt von kristallklaren Gewässern, hat zahlreiche kulinarische Pioniere angezogen, die dem Ort in den letzten zwei Jahrzehnten einen festen Platz auf den Feinschmecker-Landkarten verschafft haben. Auch Naturliebhaber werden durch die malerische Pracht dieser Stadt und die zahlreichen wild lebenden Tiere angezogen. Weiter unten an der Küste gedeihen Kolonien Australischer Tölpel am Cape Kidnappers. In der Stadt säumen Zimmertannen die Marine Parade am Wasser, ein halbes Dutzend Parks und Gärten blühen von September bis März (Frühling und Sommer in down under), es gibt bewaldete Wanderwege und Angebote für Aktive von Radfahren bis Golf. Während man die spektakuläre Landschaft von Hawke's Bay auf sich wirken lässt, ist es nicht schwer, sich richtig wohl zu fühlen.