Nur etwas über 1.000 Menschen leben in Eskifjörður, einer Stadt, die den Namen des Fjords in Ostisland trägt, an dem sie liegt. Ein Besuch liefert faszinierende Einblicke, wie das Leben an der isländischen Küste über die Jahrhunderte ablief. Wie schon im 18. Jahrhundert, als Eskifjörðurs Wirtschaft von der örtlichen Heringsfischerei lebte, ist die Fischerei auch heute noch ein wichtiger Teil der Stadt, doch ist sie auch ein beliebter Anlaufhafen für Kreuzfahrtschiffe geworden. Rote und weiße Holzhäuser liegen in Eskifjörður unter einem 985 Meter (3.231 Fuß) hohen Berg, dem Hólmatindur, der auch ein Ski-Resort ist. Outdoor-Aktivitäten sind jedoch nicht auf den Winter beschränkt. In den wärmeren Monaten ist die nahe gelegene Halbinsel Hólmanes ein beliebtes Ziel für Wanderungen und Vogelbeobachtungen. Zwar etwas weiter entfernt, aber trotzdem einen Besuch wert ist auch die Mündung des Borgarfjörður und der Wasserfall Hengifoss – einer der höchsten in Island. In der Stadt zeigt das örtliche maritime Museum, das früher eine Fabrik für Heringsverarbeitung war, Artefakte, die die Geschichte der Region aufzeigen. Räumen Sie sich etwas Zeit für ein Mittagessen in einem der Restaurants der Stadt ein. Sie werden wohl nirgends sonst frischere Meerestiere erhalten.