Das Land Gambia wird in erster Linie von einem Fluss geprägt, der ihm auch seinen Namen verleiht. Das lange, schmale Land verläuft etwa 475 Kilometer (295 Meilen) vom Atlantik ins afrikanische Innenland und besteht aus dem Fluss Gambia und seinen Ufergebieten. Die breiteste Stelle misst gerade einmal 48 Kilometer (30 Meilen). Das kleinste Land auf dem afrikanischen Festland hat auch die kleinste Hauptstadt des Kontinents, Banjul, mit nicht einmal 35.000 Einwohnern. Banjul befindet sich auf einer Insel in der Meeresmündung des Flusses und besticht durch einen entspannten Rhythmus ohne quirliges Stadtzentrum oder Verkehrsstau, die sonst in afrikanischen Metropolen an der Tagesordnung sind. Gambia genießt außerdem seit der Unabhängigkeitserklärung eine relativ stabile Regierung. Diese Vorteile und auch das warme tropische Klima und kilometerlange, wundervolle Strände an der Atlantikküste haben viele Ausländer hierher gezogen. Die meisten Besucher von Banjul kommen vor allem wegen der nahe gelegenen Strände und des ruhigen Lebens. Zu den beliebten Sehenswürdigkeiten zählen das Gambia National Museum mit einer Ausstellung zur Geschichte des Landes und zum täglichen Leben seiner Bürger. Ebenfalls interessant ist das Abuko-Naturschutzgebiet, der erste Nationalpark des Landes, in dem man hervorragend die afrikanische Flora und Fauna kennenlernen kann.