Weiter zum Hauptinhalt

Lautoka, Fidschi

Lautoka ist, was die Lage angeht, nicht unbedingt dazu prädestiniert, der größte Hafen von Fidschi zu sein. Häfen finden sich normalerweise in Buchten oder an geschützten Stellen – hier grenzt er direkt an das offene Bligh Water an (ja, der Bligh, der, nachdem seine Crew in Tahiti gemeutert hatte, eine der größten Taten in der Geschichte des Segelns vollbrachte, zum Beispiel zu verhindern, dass der Rest seiner Mannschaft auf Fidschi nicht zum Tagesgericht wurde).

Lautoka hat einen angenehmen, wenn auch verblassenden kolonialen Flair und eine 100 Jahre alte Zuckermühle, die noch immer in Betrieb ist. Der Anblick von muslimischen Moscheen und Hindu-Tempeln in der Innenstadt gibt ein gutes Bild der neueren Geschichte Fidschis ab. Indo-Fidschianer, deren Vorfahren während des 19. Jahrhunderts von den Briten als Arbeitsverpflichtete aus Indien auf die Insel gebracht wurden, erlangten schließlich so viel Macht, dass sie begannen, Geschäfte und Land aufzukaufen. Als die einheimische Bevölkerung Fidschis das Ungleichgewicht bemerkte, kam es zu einem Staatsstreich, einem Gegenstaatsstreich und 2006 zu einem Gegen-Gegenstaatsstreich. (Keine Sorge: Als Besucher merkt man davon nichts. Mittlerweile gibt es wieder demokratische Wahlen.)

Nur 15 Kilometer (neun Meilen) von Lautokas buntem Treiben entfernt befindet sich der Koroyanitu National Heritage Park. Als eine fast magisch anmutende Ausnahme zu dem, was im Südpazifik sonst üblich ist, gibt es in diesem Park einen vollkommen geschützten und ungerodeten Wald. Machen Sie eine Wanderung zur Bergspitze und genießen Sie die grenzenlose blau-grüne Aussicht über die gesamten Fidschi-Inseln, die sich die europäischen Entdecker damals aus Angst vor Kopfjägern und Kannibalen nicht zu betreten getrauten.

Empfohlene Landausflüge

Wir haben einige Updates vorgenommen, um Ihr Erlebnis zu verbessern.

Aktualisieren Sie die Seite, um die neuesten Änderungen anzuzeigen.