Malaysia ist die Verkörperung von multiethnisch und multikulturell: Die Bevölkerung ist eine Mischung aus Chinesen, Indern und Malaien. Kunst, Essen, Kultur und Sprache wiederum sind von ehemaligen portugiesischen, niederländischen und britischen Kolonisten beeinflusst. Nirgendwo ist dies offensichtlicher als in Penang, der ersten Siedlung des britischen Empires in Südostasien – dem Beginn von mehr als 150 Jahren britischer Herrschaft, die 1948 endete.
Penang wird durch die Straße von Malakka in die Insel Penang und den auf der Malaiischen Halbinsel gelegenen Küstenstreifen Seberang Perai unterteilt. In George Town, der Hauptstadt der Insel, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, kann man einen ganzen Tag damit verbringen, historische Häuser zu besichtigen, die charmanten Straßen zu fotografieren und eine Pause einzulegen, um scharfe Laksa (Kokos-Curry-Suppe) und Kopi Peng (Eiskaffee mit Kondensmilch) zu genießen.
Neben George Town hat Penang eine Reihe natürlicher Juwelen zu bieten, darunter den idyllischen Monkey Beach – mit weißem Sand, klarem Wasser und gelegentlich einem Makaken – und den Tropical Spice Garden, ein Muss für Liebhaber der südasiatischen Küche.
Wohin man in Penang auch geht, man findet immer etwas Leckeres zu essen, von den Hähnchenflügeln in den bescheidenen Hawker-Zentren bis zu den raffinierten Varianten der malaysischen Volksküche.