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Jeju-si, Südkorea

Das ehemals als Cheju bekannte Jeju dürfte nur den wenigsten Amerikanern ein Begriff sein, doch für koreanische Reisende ist die größte Insel des Landes und Heimat einer der 12 UNESCO Weltkulturerbestätten ein beliebtes Reiseziel. Die Insel ist etwa so groß wie Maui und hat vieles gemeinsam mit den hawaiischen Inseln. Ebenso wie sie ist sie vulkanischen Ursprungs: Zum ersten Mal tauchte sie vor etwa zwei Millionen Jahren aus dem Meer empor. Der eine Höhe von 1.950 Metern erreichende Vulkan Hallasan ist der höchste Gipfel Südkoreas. Sie weist ein vergleichbar mildes subtropisches Klima wie Hawaii auf – selbst im Winter fallen die Temperaturen selten unter den Gefrierpunkt – und bietet eine ähnlich weite Bandbreite von Aktivitäten, sei es im warmen Ozeanwasser oder beim Erforschen des Inselinneren auf gut markierten und instand gehaltenen Pfaden.

Jeju ist schon lange als die „Insel der Götter“ bekannt: Hier soll einst ein sagenumwobenes Volk untergegangen sein, von dem, so heißt es, die Bewohner der Insel abstammen. Diese Geschichte erklärt möglicherweise die übermenschlichen Taten der Haenyeo, der Taucherinnen, die Abalone-Muscheln am Meeresboden ohne jegliche Tauchausrüstung sammeln. Bemerkenswerte Riesen gibt es auch heute noch zu entdecken in Form von Buckelwalen und Orcas, die in diesem Teil des Ostchinesischen Meeres häufig anzutreffen sind.

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