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Die besten Möglichkeiten, die Gletscher Alaskas zu sehen

Die Gletscher Alaskas sind Sinnbilder des Klimawandels und zugleich Relikte vergangener Jahrhunderte. Sie sind der Michelangelo der Natur, der tiefe Fjorde modelliert. Sie haben einen tief greifenden Einfluss auf Landschaften, Wildtiere und Menschen. Auf einer Alaska-Kreuzfahrt gibt es viele Möglichkeiten, die Gletscher Alaskas zu erleben. Einen Gletscher erwandern. Mit dem Hubschrauber auf einem landen. Ihn mit dem Hundeschlitten befahren.

Lernen Sie die faszinierende Wissenschaft hinter den Gletschern Alaskas kennen. Erfahren Sie, wo Sie die besten Gletscher Alaskas sehen können, und verschaffen Sie sich einen Überblick über die eisigen Abenteuer, die hier möglich sind.

Was sind Gletscher?

Gletscher sind riesige Eisflächen, die aus mehreren Schichten von verdichtetem Schnee bestehen. Gletscher können Hunderte bis Tausende von Jahren brauchen, um sich zu bilden. Gletscher bewegen sich langsam und ständig unter ihrem eigenen Gewicht. Die meisten sind auf dem Rückzug.

Es gibt acht Arten von Gletscherformationen in Alaska:

  • Gebirgsgletscher: Auch als Berggletscher bekannt, bilden sich in hoch liegenden Gebirgsregionen.
  • Talgletscher: Wenn ein Gebirgsgletscher größer wird und beginnt, ins Tal zu fließen, nennt man ihn einen Talgletscher.
  • Gezeitengletscher: Gezeitengletscher bilden sich an Land, enden aber in Gewässern und brechen oft in Eisberge ab.
  • Hängegletscher: Ein Hängegletscher beginnt hoch oben an der Wand eines Gletschertals und endet abrupt an der Spitze einer Klippe.
  • Kargletscher: Wenn sich ein Gebirgsgletscher in kleinen Mulden mit steilen Flanken (Kare) bildet, nennt man ihn einen Kargletscher.
  • Vorlandgletscher: Ein Vorlandgletscher ist ein Talgletscher, der sich in knollenartigen Zungen auf das flache Gebirgsvorland ausgedehnt hat.
  • Eisfelder: Eisfelder sind riesige Massen miteinander verbundener Talgletscher in Gebirgsregionen. Aus dem Eis herausragende Felskämme beeinflussen seine Bewegung.
  • Eiswände: Eine Eiswand ist eine steile Masse aus glattem Eis, die an einem Berghang haftet.

Sie finden Gletscher in leuchtendem Blau, in strahlendem Weiß (mit vielen Luftblasen) und zebragestreift mit Schutt. Bringen Sie eine Kamera mit einem guten Objektiv mit, denn Handyfotos werden den Gletschern nicht ganz gerecht.

Wo kann man die Gletscher Alaskas am besten sehen?

Anchorage und Fairbanks sind wunderschöne Städte, die von der weiten Wildnis Alaskas umgeben sind. Sie bieten den perfekten Ausgangspunkt für die Erkundung der Gletscher Alaskas. Sie können diese beiden Städte auf einer Alaska-CruiseTour erkunden. Kreuzfahrten zum Glacier-Bay-Nationalpark oder Rundflüge über das Juneau-Eisfeld sind ebenfalls ausgezeichnete Optionen.

Kenai Fjords National Park in the Gulf of Alaska

Gletscher in der Nähe von Anchorage

In der Nähe von Anchorage gibt es sage und schreibe 60 Gletscher und es werden zahlreiche Gletschertouren angeboten. Unternehmen Sie auf der Glacier Discovery Route der Alaska Railroad eine Alaska-Zugfahrt durch den Chugach National Forest. Die Fahrt führt zum Spencer Glacier, einem atemberaubenden Turm aus Eis über einem idyllischen See. Oder machen Sie eine Alaska-Gletscherkreuzfahrt zum strahlend blauen Portage-Gletscher und wandern Sie anschließend auf dem Trail of Blue Ice.

Seward, zweieinhalb Stunden von Anchorage entfernt, liegt am Rande des mit Gletschern überzogenen Kenai-Fjords-Nationalparks. Unternehmen Sie eine Kenai-Fjord-Kreuzfahrt zu diesen eisigen, smaragdgrünen Gewässern und machen Sie dort einen Ausflug zum Exit-Gletscher, der nur 15 Minuten von der Stadt entfernt ist.

Zu guter Letzt liegt Alaskas majestätischer Matanuska-Gletscher eine Stunde nördlich von Anchorage und ist über den Glenn Highway relativ leicht zu erreichen.

Gletscher in der Nähe von Fairbanks

Der beste Gletscher in der Nähe von Fairbanks ist der Castner-Gletscher, der von der Stadt in einer zweieinhalb Stunden dauernden Fahrt erreichbar ist. Die Reise lohnt sich. Die Castner-Eishöhle ist so schön, dass sie zu einer Sensation in den sozialen Medien geworden ist. Allerdings können Gletscher und Eishöhlen in Alaska sehr gefährlich sein. Auch wenn man die Höhle ohne Reiseführer betreten kann, ist es ratsam, die Gletscher im Rahmen einer Tour zu besichtigen.

Glacier-Bay-Nationalpark, Alaska

Der Glacier-Bay-Nationalpark, Alaska, umfasst ein Gebiet von 1,3 Mio. Hektar mit Bergen, smaragdgrünen Wäldern und vielen Gletschern. Wissenschaftler und Forscher aus der ganzen Welt kommen zur Glacier Bay, um das Gebiet zu erforschen.

Im Park gibt es 11 Gezeitengletscher und 8 innerhalb der Bucht. Zwei der beliebtesten sind der Margerie- und der John Hopkins-Gletscher. Der Glacier-Bay-Nationalpark ist einer der besten Orte in Alaska, um das Eiskalben zu beobachten – Eisplatten brechen ab und stürzen ins Meer. Kreuzfahrten zur Glacier Bay sind im Allgemeinen begrenzt. Holland America Line ist jedoch stolz darauf, mehr Möglichkeiten zum Besuch dieses Nationalparks anzubieten als jede andere Kreuzfahrtgesellschaft.

Das Eisfeld von Juneau

Wenn man eine einzigartige Eislandschaft erleben möchte, ist das Eisfeld von Juneau ein absolutes Muss. Es birgt neben 40 riesigen Talgletschern auch 100 kleinere Gletscher und liegt etwa 600 Meter über der Stadt. Die Oberfläche des Eisfeldes ähnelt so sehr der des Mondes, dass die NASA es als Trainingsgelände nutzte. Die einzige Möglichkeit, es zu sehen, ist bei einer Gletscher-Rundflugtour.

Welche sind die besten Gletscher in Alaska?

Alle Gletscher sind beeindruckend. Unsere Auswahl der besten Gletscher in Alaska hat einfach das gewisse Etwas.

Valdez-Gletscher

Einer der Gletscher Alaskas, dessen ungezähmte Wildnis sich mit einer fesselnden Vergangenheit verbindet, ist der Valdez-Gletscher. Während des Goldrauschs von 1898 überquerten Goldsucher den Valdez-Gletscher. Wenn Sie diese zerklüftete Schönheit aus nächster Nähe sehen, werden Sie ihre Schwierigkeiten verstehen.

Hubbard-Gletscher

Etwa 320 Kilometer nordwestlich von Juneau liegt in der Disenchantment Bay der Hubbard-Gletscher. Seine Breite von 10 Kilometern macht ihn zum größten Gezeitengletscher Nordamerikas. Er ist einer der besten Gletscher in Alaska, um das Kalben zu beobachten.

Erkunden Sie den Hubbard-Gletscher mit dem Katamaran und genießen Sie die unvergleichliche Aussicht. Sie kreuzen in der Nähe der felsigen Küste und schlängeln sich durch ein Labyrinth von Eisbergen, die von der Gletscherwand heruntergefallen sind. Die Perspektive von dem kleineren Schiff aus ist erstaunlich.

View of mountains and river seen on an Alaska cruise excursion

Mendenhall-Gletscher

Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum Juneaus entfernt liegt der Mendenhall-Gletscher. Er ist einer der besten Gletscher Alaskas, weil er leicht zu erreichen ist und es ein gut ausgestattetes Besucherzentrum mit interaktiven Ausstellungsstücken gibt.

Erleben Sie das ultimative Alaska-Abenteuer mit einem Hubschrauberrundflug über den Mendenhall-Gletscher und einer Fahrt mit dem Hundeschlitten. Lassen Sie sich von Alaskas atemberaubenden Gletschern und Bergen verzaubern, während Sie über Eis und Schnee gleiten – mit fröhlichen Hunden, die den Weg weisen.

Welche Arten von Gletschertouren werden in Alaska angeboten?

Sie können die Gletscher bequem vom Deck eines Kreuzfahrtschiffes aus beobachten. Sie sind äußerst beeindruckend, vor allem wenn sich ein Eisturm abspaltet und ins Meer stürzt. Aber um einen Gletscher wirklich zu erleben, müssen Sie auf einen Gletscher steigen! Zu den Landausflügen in Alaska gehören Landgänge auf Gletschern, Gletscherfahrten mit dem Geländefahrzeug oder Gletscherwanderungen.

Es gibt keinen größeren Nervenkitzel als eine Helikoptertour durch Alaska, eine Fahrt mit einem Hundegespann durch strahlend weißen Schnee oder eine Kajaktour, die so nah an den Gletscher heranführt, dass man ihn ächzen hören kann. Denken Sie einfach daran, Ihre Distanz zu halten. Obwohl sie aus solidem Eis bestehen, können Gletscher überraschen!

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