Einerseits bekannt für seine weißen Postkarten-Sandstrände, sein türkises Wasser und seine rosigen Seen, gilt die Südküste Westaustraliens andererseits zu den isoliertesten und schönsten Gebieten dieses Inselkontinents. Der Zugang zu diesem natürlichen Prunk ist Esperance, das seinen Namen aufgrund des französischen Schiffs Espérance erhielt, das hier 1792 landete. Die Stadt überblickt den Recherche-Archipel (auch „Bay of Isles“ genannt), eine Gruppe von 100 Inseln, die sich über nahezu 4.000 Quadratkilometer (1.500 Quadratmeilen) verteilen und bemerkenswerte Riffe sowie eine üppige Meeres- und Vogelwelt bieten. Die ruhigen Gewässer der Esperance Bay machen sie zu einem idealen Ort zum Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln und Angeln. Die nahe Brandung erzeugt große Wellen, die mit denen in Hawaii konkurrieren können. Entlang der Küste und um die rosafarbenen Seen des Gebiets, die ihre Farbe von einer rötlichen Alge erhalten, gibt es einige Wanderwege. Zahlreiche Nationalparks und Naturreservate umgeben die Stadt, ein Schaufenster der unberührten Schönheit der Region. Der bekannteste ist der Cape Le Grand Nationalpark mit grauen Kängurus, die im mit Wildblumen übersäten Küstengebiet der Heide umherstreifen. Er liegt 45 Minuten mit dem Auto von Esperance entfernt.